| 2007-03-18 Gundula Schöpp und Sabine Eichhorn dolmetschen für Bundespräsident auf Südamerikareise Die Rheinische Post berichtet auf ihrer Website ausführlich über die aktuelle Südamerikareise des deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler. Dabei werden neben anderen Beteiligten aus dem 70-köpfigen Begleittross auch die Dolmetscherinnen gebührend gewürdigt: Das hat sie mit Gundula Schöpp gemeinsam, die
seit 1994 als Dolmetscherin und Übersetzerin für Spanisch im
Auswärtigen Amt arbeitet. Die aus Haltern/Westfalen stammende
„Legationsrätin 1. Klasse“ erweist sich als erstklassige
Dolmetscherin, die nun bis zu 16 Stunden am Tag gewissermaßen
Köhlers Hör-und Sprachrohr zugleich ist. Selbst schwierigste
Situationen bewältigt sie dezent und präzise. Etwa, als
Paraguays Präsident Duarte Frutos beim Abendempfang ohne Punkt und
Komma in langen Schachtelsätzen redet und – anders als Köhler
– zwischendurch keine Pausen für die Übersetzung macht.
Schöpp bewältigt auch diese Herausforderung souverän.
Beim Besuch in Brasilien kann sie sich etwas entspannen, dann muss ihre
Kollegin Sabine Eichhorn als
Portugiesisch-Dolmetscherin ran, bevor in Bogotá wieder
Schöpps Spanisch-Kenntnisse gefragt sind. Auf Kolumbien hat sie
sich ebenso vorbereitet wie auf Paraguay, hat Berichte über die
aktuelle Lage in den Ländern gelesen, sich die Namen wichtiger
Institutionen und Personen eingeprägt, besondere Redewendungen
recherchiert.
Die Bildunterschrift eines Fotos, das die Dolmetscherin in Aktion zeigt, lautet: „Sie ist das Hör- und Sprachrohr des Bundespräsidenten, bleibt selbst aber stets dezent im Hintergrund: Die exzellente Spanisch-Dolmetscherin Gundula Schöpp vom Sprachendienst.“ [Text: Richard Schneider. Quelle: Rheinische Post, 2007-03-16. Bild: Archiv.] www.uebersetzerportal.de |
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