2003-07-31
Erstmals internationales Übersetzer-Zentrum auf Frankfurter Buchmesse
Auf der Frankfurter Buchmesse wird es dieses Jahr erstmals ein „internationales Übersetzer-Zentrum“ geben. Es soll als Kontakt- und Informationsplattform für Übersetzer, Lektoren und Verleger dienen.
    In der zentral gelegenen Halle 4 werden eine Infotheke, eine Cafeteria, 20 bis 30 Besprechungstische, Laptop-Arbeitsplätze, Garderoben- und Schließfachbereiche sowie eine Veranstaltungsfläche für Vorträge, Lesungen und Podiumsdiskussionen aufgebaut.
    Einige Themen aus dem Veranstaltungsprogramm: Dolmetschen – vom Community Interpreting bis zum Konferenzdolmetschen; Den richtigen Übersetzer finden: Die Übersetzerverzeichnisse Deutschlands und Österreichs; Übersetzer und Freiberufler heute – Qualifikation und sonstige Voraussetzungen; Übersetzung und Urheberrecht; Was passiert im Kopf des Übersetzers?; Übersetzerförderung: Preise und Stipendien.
    Übersetzer sind aufgerufen, ihre Veröffentlichungen bei ihrem Besuch im neuen Fachzentrum mitzubringen. So soll im Lauf der Messe eine internationale Buchausstellung entstehen. Am Wochenende ist das Übersetzer-Zentrum auch für das allgemeine Publikum geöffnet. Alle Interessenten sind eingeladen, dort die Arbeit von Übersetzern in Veranstaltungen und Gesprächen näher kennen zu lernen.
    Die Frankfurter Buchmesse entspricht mit der Einrichtung des Übersetzer-Zentrums Wünschen aus Übersetzer- und Verlagskreisen. Partner bei der Organisation der neuen Einrichtung sind unter anderem der Verband der literarischen Übersetzerinnen und Übersetzer in Deutschland (VdÜ), der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ, Halle 3.1, Stand E102) und das Europäische Übersetzer-Kollegium Straelen.
    Wer das Übersetzer-Zentrum besuchen möchte, kann sich vorab akkreditieren lassen. Voraussetzung ist die Zugehörigkeit zu einem Übersetzerverband, eine veröffentlichte literarische Übersetzung oder ein Übersetzerstudium. Die auf dem Anmeldeformular erhobenen Daten fließen in eine Datenbank ein, aus der eine Plattform zur Zusammenarbeit zwischen Übersetzern und Verlegern entstehen soll.
    Vorteil der Akkreditierung: Sie können die Messe nicht nur an den überlaufenen Publikumstagen, sondern auch an den Fachbesuchertagen besuchen – zu einem ermäßigten Preis. Sie zahlen dann für eine Tageskarte nur 20 Euro (statt 30) und für eine Dauerkarte 50 Euro (statt 60). Die Karten sind gleichzeitig ein Freifahrtschein für die öffentlichen Verkehrsmittel.
    Nachteil der Akkreditierung: Der Messeveranstalter gelangt an Ihre Adresse und wird Ihnen wohl gelegentlich Werbemüll – hoppla, wollte sagen „aktuelle Informationen“ – zustellen.
    Das Formular für die Akkreditierung können Sie sich hier herunterladen. (Link mit rechter Maustaste anklicken und „Ziel speichern unter ...“ wählen. PDF-Datei, 114 KB). Einfach ausfüllen und wegfaxen. 
    Die Buchmesse findet dieses Jahr vom 8.-13. Oktober statt. Das Übersetzer-Zentrum finden Sie in Halle 4.0, Stand A 128.


[Text: Richard Schneider. Quelle: PM Frankfurter Buchmesse, 2003-07-30; BDÜ-Informationen. Bild: Frankfurter Buchmesse.]