2004-04-19
„Wer wird Millionär?“ – Diplom-Übersetzerin Monika von Tresckow jedenfalls nicht
Eine waschechte Diplom-Übersetzerin versuchte in den vergangenen beiden Sendungen von Günther Jauchs „Wer wird Millionär?“, den Hauptgewinn abzuräumen.
    In der sicheren Gewissheit, dass eine Übersetzerin mit schätzungsweise 30 Berufsjahren auf dem Buckel in Sachen Allgemeinbildung kaum zu schlagen ist, drückten sicherlich Tausende von Kollegen der Bonnerin die Daumen.
    Die freudige Erwartung machte jedoch schon bald einer gewissen Enttäuschung Platz. Denn die Antworten kamen auch bei einfachsten Fragen zögerlich und unsicher. Schon im Mittelteil waren alle drei Joker verbraucht.
    Aber immerhin war sie mit einer Gewinnsumme von letztendlich 32.000 Euro überdurchschnittlich erfolgreich. Die beiden nachfolgenden Kandidatinnen machten zwar einen wesentlich aufgeweckteren Eindruck, scheiterten jedoch kläglich und mussten jeweils mit läppischen 500 Euro nach Hause fahren.
    Und was will sich Monika von Tresckow vom Gewinn kaufen? Die neuesten Versionen von Trados und Co.? Einen neuen Computer? Eine Privatbibliothek? Die 100 neuesten Wörterbücher? Eine Homepage? Nein: ein japanisches Messerset.

[Text: Richard Schneider. Quelle: RTL, 2004-04-17/19. Bild: RTL. Videokonvertierung: Jürgen Herber.] www.uebersetzerportal.de


Monika von Tresckow