| 2005-09-25 „Die Stimme des Übersetzers“ – Tom Appleton über das Wesen der literarischen Übersetzung Im Online-Magazin Telepolis sinniert Tom Appleton über das Übersetzen an sich. Er meint: „Was das Wesen einer literarischen Übersetzung ausmacht, hat wenig mit der Qualität der geleisteten Arbeit zu tun. Was letztlich zählt, ist die eigene Stimme des Übersetzers oder der Übersetzerin selber.“ Weiter schreibt er: Ernest Hemingway zum Beispiel, der männlichste Männermann der amerikanischen Literatur, kommt im Deutschen oft etwas seltsam herüber. Fast hätte ich gesagt, tuntig. [...] dieser seltsame Hemingway-Ton im Deutschen hängt, nach meinem Dafürhalten, [...] mit seiner Übersetzerin Annemarie Horschitz-Horst zusammen. [...] Ob Hemingway überzeugender geklungen hätte, wenn ihn ein Mann übersetzt hätte? Sicher hätte er „männlicher“ geklungen – was übrigens auch eine Art vonDen vollständigen Artikel können Sie bei Telepolis lesen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Telepolis, 2005-09-25; Unionsverlag. Bild: Archiv.] www.uebersetzerportal.de |
![]() |